Moderne Anwendungen und Mobilität sind nicht nur für den Kunden da

Eine der spannendsten und erfreulichsten Veränderungen der letzten Jahre ist die Customer Experience und Mobilität, vor allem im privaten Umfeld als Endkunde. Digitalisierung von kompletten Kundenprozessen und dabei volle mobile Verfügbarkeit. Auch im Finanzsektor (zumindest im Retail-Business) ist es längst Gang und Gäbe, dass man als Kunde hohen Komfort mittels Apps auf Smartphones und Tablets genießt.

Nach der ersten Welle der Web-Portale / Browser-Applikationen für PCs und Notebooks, ist mittlerweile so ziemlich jeder Customer-Touchpoint auch als native App für mobile Devices verfügbar. Das Leben des Kunden ist, zumindest in der Interaktion, in den letzten Jahren deutlich leichter und richtig lässig geworden.

Blickt man bei den meisten Finanzdienstleistern allerdings hinter die Kulissen, sieht man oft, dass interne Anwendungen viel zu oft nur als lokale Applikation auf Desktop PCs zur Verfügung stehen. Es gibt kaum mobile Zugriffe, geschweige denn Anwendungen, die für mobile Geräte ausgelegt sind.

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So könnte es aussehen …

Dem Kunden will man es so komfortabel wie möglich machen. Denn längst weiß jeder, dass neben guten Konditionen vor allem auch entsprechender Service in Form von hohem Komfort gefragt ist. Wer das nicht anbietet ist ganz schnell weg vom Fenster.

Die Mitarbeiter in den Unternehmen aber erledigen oft ihre Arbeit ausschließlich mit installierten Desktop-PC Clients und im besten Falle haben sie auch einen Zugriff mittels Terminal Server und VPN Einwahl. Die Gründe dafür sind meist die gleichen:

  • Über die Jahre hinweg gewachsene Systemlandschaften, in denen Patchwork-Prozesse, die sich über mehrere Software-Programme erstrecken, gedeihen konnten.
  • Alte Technologien gepaart mit hoher Abhängigkeit vom Know-How Einzelner (sowohl intern als auch extern)
  • Schnelle Implementierungsvorstöße in einzelnen Bereichen ohne überlegte IT-Gesamtstrategie
  • Usw.

Dadurch können Unternehmen vor allem eines nicht: Mitziehen und technologische Errungenschaften nutzen.

portal2-mobileDie Digital Native-Generation ist längst in den Unternehmen angekommen und oft frustriert. In vielen Gesprächen mit Managern höre ich Wehklagen, dass junge, motivierte High-Potentials schnell das Weite suchen, sobald die Enttäuschung über die zur Verfügung gestellten Software-Systeme und die damit einhergehende Arbeitsweise eintritt.

Viele Menschen wollen halt nicht mehr akzeptieren, dass sie privat am Smartphone Flüge buchen und Banküberweisungen durchführen, aber beruflich zum Desktop-PC laufen müssen, um eine Auskunft erteilen zu können.

Wenn ich bei Terminen mit potentiellen Kunden auf meinem Smartphone auf mobile Apps für Customer Relationship Management, Analysen und sogar Kernsysteme (z.B. Leasing-, Kredit- und Factoring-Systeme) zugreife, führt das rasch zu großen Augen. Und zeitgleich zu Ernüchterung. „Das geht bei uns sowieso nicht.“ Aussagen wie diese höre ich oft. Aber ebenso häufig widerlege ich sie.

Mobile Smartphone VKCDenn die meisten sind sich gar nicht bewusst, was heutzutage alles ‚out of the box‘ möglich ist. Microsoft hat als Technologieführer im Business Software-Bereich großartige Features auf den Markt gebracht. Wir als Partner setzen darauf mit unseren Branchenlösungen für Finanzdienstleister. Dabei sehen wir uns einerseits als Vorreiter unter den Anbietern und andererseits als DER Partner für unsere Kunden, um die heute verfügbaren Technologien nutzbringend einzusetzen. Mobile Apps sind nur ein Beispiel. Viele weitere stelle ich in den nächsten Blog-Beiträgen vor. Oder gerne bei einem persönlichen Gespräch.

Autor: Yves-Deniz Underwood

Yves-Deniz Underwood, Business Development Manager Germany, Financial Services ist seit 2003 in der NAVAX Unternehmensgruppe beschäftigt und derzeit für den Geschäftsausbau in Deutschland sowie in der Finanzdienstleistungsbranche verantwortlich. Sein umfassendes Know-How bezieht er aus seiner langjährigen Erfahrung im Vertrieb und in der Begleitung von Projekten in den Bereichen ERP, CRM, Business Intelligence und Collaboration.

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