Build the cloud for good – Ein Nachbericht

Das übergreifende Thema auf der diesjährigen Microsoft Worldwide Partner Conference (WPC) in Toronto, Kanada, war die Cloud. Das Versprechen – die Zeit der langsamen Server, Performanceverzögerungen und Totalausfälle gehören der Vergangenheit an. Alles wird mobil und unbegrenztes Datenspeichervolumen in externen Rechenzentren ist vorhanden – eine wundervolle Welt also.

Eine Plattform für alles
Ein wichtiges Announcement, vor allem für uns als IT-Systemhaus, war der Launch von Microsoft Dynamics 365. Es werden darin alle Business Lösungen von Microsoft für CRM, ERP (AX/NAV) und Analytics verheiratet, um den Aufwand für das Wechseln von einem zum anderen Programm zu reduzieren.

Denn eine aktuelle Studie von Microsoft besagt, dass 40 Prozent der Zeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verloren geht, da sie in unterschiedlichen Systemen arbeiten.

Dieser Wert lässt sich einfach reduzieren, indem der Benutzer alle seine Tätigkeiten mit einer Plattform von Microsoft abdeckt. Dazu gehören Office 365, für Auswertungen und Analysen Business Intelligence (BI), Azure, Cortana Intelligence und für die Business Prozesse Dynamics 365. Getrennte CRM, ERP , BI und e-mail Systeme gehören damit der Vergangenheit an – das ist etwas, was nur Microsoft liefern können wird.

Die Welt aus einem anderen Blickwinkel sehen
Fasziniert hat mich auch die rasante Weiterentwicklung der Microsoft HoloLens, eine Augmented-Reality-Brille, die dem Benutzer erlaubt, interaktive 3D-Projektionen in der direkten Umgebung darzustellen. Die Brille funktioniert auch ohne Smartphone oder zusätzlichem Computer und man sieht hochaufgelöste Projektionen in Form von projizierten Lichtpunkten.

Gesteuert wird HoloLens über Gesten, Sprache, Kopf- und Augenbewegung. Der Kinect-Sensor scannt durch die Kameras die Umgebung ab und erzeugt damit eine dreidimensionale Ebene. Eingesetzt wird die HoloLens beispielsweise für Schulungen – in diesem Beispiel zur Schulung bei Japan Airways zum Thema Flugzeugturbinen:

Erweiterung vorhandener Anwendungen leicht gemacht
Eine weitere Neuerung stellt der Microsoft AppSource Store dar. Dort sind Zusatzlösungen von Microsoft und ausgewählten Partnern zu finden. Unternehmen können ihren vorhandenen Geschäftsanwendungen einfach neue Funktionen hinzufügen – wie in einem Appstore eben. Ein risikoloser Einstieg ist gewährleistet, da jede App vor dem Erwerb kostenlos getestet werden kann.

Wo geht die Reise hin
Der Markt verändert sich bedingt durch die großen Trends wie die Digitalisierung, Internet of Things (IoT), Big Data, Machine Learning, Industrie 4.0 und Virtual Reality (VR). Die Cloud ist in all diesen Bereichen omnipresent und jegliche Innovationen werden dort zu erwarten sein, wie wir am Beispiel von Dynamics 365 sehen. Diese Trend nehmen auch im – was diese Themen betrifft – konservativem Österreich Fahrt auf.

NAVAX ist auf jeden Fall dafür aufgestellt und wird für Sie das „Gute aus der Cloud“ rausholen, ganz nach dem Sager vom Microsoft Legal-Chef Brad Smith in seiner Keynote: „We need to do more than advance the cloud; we need to build the cloud for good.” Wir haben in allen Bereichen umfassendes Know-how, damit die neuen Tools auch genutzt werden können. Unser Ziel ist es, unsere Kunden optimal zu beraten, diese Möglichkeiten zu nutzen und noch wettbewerbsfähiger zu machen.

Zum Abschluss noch die beste Demo der WPC – lassen Sie sich überraschen:

Autor: Mag. Christoph Hammer

Mag. Christoph Hammer beschäftigt sich seit fast 20 Jahren mit der digitalen Optimierung von Prozessen. Seine Wurzeln liegen im Finance in der Wirtschaftsprüfung. Nach Stationen in der Beratung und im Vertrieb von Software im Oracle und SAP Umfeld war er zuletzt bei Microsoft tätig. Er ist mittlerweile der Meinung, dass zahlenbasiertes gesamtheitliches Marketing der strategisch wichtigste Bereich eines Unternehmens ist. Bei NAVAX ist Christoph der Bereichsleiter für Marketing, Sales und Products. Er ist gebürtiger Oberösterreicher, lebt in Gerasdorf bei Wien, ist 41 Jahre alt, verheiratet und Vater von 3 Kindern. In seiner Freizeit ist er ein begeisterter Kletterer, Läufer und vielleicht bald Triathlet – wenn Zeit dazu bleibt. Hin und wieder spielt er auf der Steirischen Harmonika – bevorzugt zu später Stunde.

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